Frust

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem nicht in der Familie. Man kennt es von seiner eigenen Familie bzw. Kindheit. Warum sollte es also anders sein, wenn man seine eigene Familie gründet?

Es gibt so viele schöne Momente, die man gar nicht alle festhalten kann, wie man gern möchte. Aber es gibt auch die Momente, die frustrieren. Sei es in der Vater-Kind-, Mutter-Kind- oder Mutter-Vater-Beziehung.

Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass diese Momente dazugehören. Man sollte auch darauf achten, dass die Glücksmomente häufiger auftreten, als die Frustmomente, jedoch sollte diesen nicht zu viel Wert beigemessen werden, wenn sie Mal da sind.

Einfaches Windelwechseln, Füttern oder Einkaufengehen kann sich, vor allem bei einer Stressbelastung durch Job und Haushalt schnell hochschaukeln. In solchen Momenten hilft es, zumindest mir, kurz inne zu halten, durchzuatmen und bewusst darauf zu achten, was mich gerade stört. Manchmal kann man den Ursprung durch einfache Sachen beseitigen. Gelegentlich klappt dies weniger gut und am Ende bleiben Scham und noch mehr Frust, weil man mit der Situation nicht eleganter umgegangen ist.

Aber auch das gehört dazu. Die Bedürfnisse der Kinder sind wichtig, dabei sollten die Eigene nicht vernachlässigt werden. Auch die ständige Selbstreflexion kann dabei helfen, Lösungen für Frustmomente zu finden und im richtigen Moment davon Gebrauch zu machen.

Der innere Kompass braucht zwei Nadeln: eine aufs Kind und eine auf die eigene Mitte. Dann klappt das auch besser mit der heimischen Goldsuche.

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